Von Engelchen und Bengelchen

Im Gegensatz zum letztjährigen Sonafe war uns Petrus in diesem Jahr besonders wohl gesonnen. Bereits am Baunachmittag liess er die Sonne über Wettingen um die Wette strahlen. Ausserordentlich motivierte Schülerinnen und Schüler nutzten das schöne Wetter, um wacker an ihren Ständen zu arbeiten. Nach und nach wurden die Standthemen und somit auch das Festmotto erkennbar – Himmel & Hölle im Klosterpark. Da schielte plötzlich eine schelmische Teufelsfratze hinter einem Standgerüst hervor und dort sah man bald ein sanftmütig blickendes Engelsgesicht an einer solide gebauten Holzkonstruktion lächeln.

Am Freitagabend war es dann endlich soweit. Während einzelne Engelchen zum Teil noch hektisch mit den Detailarbeiten beschäftigt waren, wurde das Fest mit dem traditionellen Lehrer*innen-Apéro eröffnet. Erneut wurde der Klostergarten zur Freude der Gärtnerei vom Festgelände ausgenommen. Die Neuanordnung der Discos, das dorfkernartige Arrangement der Stände sowie die Aufwertung der Westschöpfen-Bühne kamen rundum sehr gut an. Diesbezüglich war das sehr gut besuchte Konzert der hauseigenen Nachwuchsband „What Rules?“ sicherlich der Höhepunkt des Abends. Auch die weiteren Bands sorgten in diesem Bereich des Areals für eine gute Stimmung. Das reichhaltige Essensangebot sowie die kulturellen Aktivitäten waren sehr vielfältig und haben das Fest zusätzlich aufgewertet. Der Abend verlief sehr friedlich und die Stimmung war sehr positiv. Von Bengelchen also weit und breit keine Spur.

Im Bereich der Abteilungsbetreuung hat das OK erneut hervorragende Arbeit geleistet. Die Schüler*innenschaft schätzt diesen Service der organisierenden Lehrpersonen Wiederkehr und Suter ungemein. Verbesserungsvorschläge aus dem Vorjahr wurden aufgenommen und grossmehrheitlich umgesetzt. Insbesondere ist die Abschaffung der Brunnenbar nach einem ersten Rauen bei den verschiedenen Abteilungen und unseren Gästen sehr gut angekommen. Die permanente Verfügbarkeit von Wasser ist eine wichtige und unverzichtbare Neuerung. Dass PET-Flaschen nicht aufs Gelände genommen werden durften, sorgte für Irritation. Es ist jedoch naheliegend, dass solche mit Wasser gefüllten Behältnisse als Wurfgeschosse missbraucht werden könnten. Ein Risiko, das die Organisatoren nicht eingehen können. Mit einem Depot-Becher ist Wasser jedoch für jedermann und jederfrau leicht zugänglich.

Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an die engagierten Gastgeber*innen (Schüler*innen & Lehrer*innen), speziell jedoch an die Gärtnerei, den Hausdienst und die Fachschaft BiG. Sie lesen uns die Wünsche von den Lippen ab und ermöglichen immer wieder ein wunderbares Gelingen dieses einmaligen Anlasses. Im nächsten Jahr findet das Sonafe in der herkömmlichen Form nicht statt. Die KSWE wird sich am 975-Jahre-Fest der Gemeinde Wettingen über zehn Tage hinweg mit kulinarischen und kulturellen Höhepunkten präsentieren.

 
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